Montag, 26 Oktober 2015 21:09

Freie Wähler Lindenthal/Ehrenfeld diskutieren über Frischezentrum Marsdorf und Gefahren für Schüler an KVB-Bahnübergängen auf der Aachener Straße

Freie Wähler diskutieren mit Bürgerinnen und Bürgern im Stadtbezirk Lindenthal. Freie Wähler diskutieren mit Bürgerinnen und Bürgern im Stadtbezirk Lindenthal.

Auf einer öffentlichen Veranstaltung beschäftigten sich die Freien Wähler mit zwei wichtigen Themen aus dem Stadtbezirk Lindenthal. 

Marcus Valder von der Schulpflegschaft des Georg-Büchner-Gymnasiums berichtete von der unsicheren Schulwegsituation an der Aachener Straße. An den Verkehrsinseln im Schienenbereich kommt es insbesondere in der Zeit zwischen 7.45 Uhr und 8.00 Uhr immer wieder zu gefährlichen Momenten. Valder sagte: "Bei der Überquerung der Aachener Straße sind die Kinder mit drei verschiedenen Ampelphasen gleichzeitig konfrontiert.  Eine Ampel zeigt rot, während die dahinter liegende bereits auf grün geschaltet hat. Gerade für kleine Kinder ist dies absolut irritierend." Die Schulpflegschaft sammelt Unterschriften für eine Änderung der Ampelschaltung. Sie sucht dabei Unterstützung bei der Albert-Schweitzer-Schule, der Ildefons-Herwegen-Schule und der Clarenhofschule. Roland Held, Sprecher der Freien Wähler in Lindenthal, erklärte: "Wir unterstützen die Unterschriftenaktion und werden im Verkehrsausschuss des Rates die Initiative zur Änderung der Ampelschaltung ergreifen".

Michael Rieke und Fermin Montaner von der Interessengemeinschaft Großmarkt erläuterten aktuelle Ideen zum Frischezentrum Marsdorf, nachdem die CDU und wohl auch die SPD diesen Standort ablehnen. Der SPD-OB-Kandidat hat sogar einen neuen Standort in Wesseling ins Gespräch gebracht. Für die IG Großmarkt ist diese Entwicklung äußerst unbefriedigend. Die Mietverträge auf dem Markthallengelände in Raderberg sind für 2020 von der Stadt gekündigt. Michael Rieke sagte: "Wir sehen nicht, wie bis zu diesem Zeitpunkt ein Frischezentrum an einem anderen Standort eingerichtet werden kann. Deshalb benötigen wir zuerst eine Verlängerung der Mietverträge über 2020 hinaus. Bis dahin muss ein neuer Standort gefunden werden - es sei denn, wir können den derzeitigen Standort im Rahmen der Planungen für die Parkstadt Süd behalten". Andreas Henseler, Ratsmitglied der Freien Wähler, erklärte: '"Wieder einmal hat die rot-grüne Ratsmehrheit sich in ein Dilemma manövriert. An einem Standort kündigt sie die Verträge, am anderen hat sie keine Akzeptanz in der Bevölkerung und zaubert dann einen dritten Standort wie ein Kaninchen aus dem Hut". Die Freien Wähler auf Stadtebene werden sich vor diesem Hintergrund für eine Verlängerung der Mietverträge einsetzen, damit die Marktunternehmen Planungssicherheit erhalten.


gez. Roland Held                  

Letzte Änderung am Montag, 26 Oktober 2015 21:10
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