Freitag, 07 März 2014 16:02

Josef Nägel spricht vor Freien Wählern - Dorfgemeinschafts-vorsitzender bei politischem Aschermittwoch

Josef Nägel, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Rondorf Josef Nägel, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Rondorf

Zum Fischessen an ihrem politischen Aschermittwoch hatten die Freien Wähler Köln nach Raderberg eingeladen. Vorsitzender Martin Klein erklärte: "Für uns ist der Kölner Süden mit den Stadtbezirken Rodenkirchen und Innenstadt ein Wahlkampfschwerpunkt vor der Kommunalwahl am 25. Mai 2014."

Vor mehr als 30 Teilnehmern hielt Josef Nägel, der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Rondorf, eine launige Rede zu den kommunalpolitischen Problemen seines Stadtteils. Gespickt mit humorigen Anekdoten berichtete er von seinen Bemühungen, eine weiterführende Schule nach Rondorf zu holen - die schließlich in der unvorhergesehenen Ansiedlung der englischen St. George's School ihren Abschluss fand.
Fast schon tragisch-komisch erscheinen seine Bemühungen, einen Busanschluss an den Kalscheurer Bahnhof der Bundesbahn zu erreichen. "Vor hier aus bin ich in 15 Minuten in der Innenstadt, von Meschenich bis dorthin braucht man fast eine Stunde. Aber weil Kalscheuren in einer anderen Gemeinde liegt, ist das für Stadtplaner offenbar eine unüberwindbare Grenze, eine Art unsichtbarer Mauer."
Hierin sieht Nägel auch die Ursache für die falsch geplante Parkpalette an der Heidekaul. Sie wäre besser auf der südlichen Seite des Verteilerkreises untergebracht, sagt Nägel - aber dann müssten die Kölner Planer ja mit denen des Landesbetriebes Straßen NRW zusammenarbeiten: "Dazu haben sie keine Lust", meint Nägel.

Anschließend sprachen Walter Wortmann (Spitzenkandidat der Freien Wähler für die Bezirksvertretung Rodenkirchen) und Andreas Henseler (Spitzenkandidat für den Stadtrat) zu den Verkehrsproblemen im Kölner Süden und zur eventuellen Ansiedlung des Justizzentrums in den Domgärten in Bayenthal.
Wortmann sagte: "Die Tieferlegung der Rheinuferstraße an der Südbrücke ist ein absolutes Muss. Bei ebenerdiger Querung der Straßenbahn ist der Verkehrskollaps unausweichlich".
Henseler erklärte: "Der Umgang der SPD mit dem Justizzentrum entwickelt sich zum Skandal. Offensichtlich hält die Partei den Landesbetrieb Bau für ihre politische Manövriermasse. Die angebotenen Standorte Luxemburger Straße oder Domgärten sind die Wahl zwischen städtebaulicher Pest oder Cholera. An einem Standort fällt der Grünzug weg, am anderen entsteht ein Klotz zwischen Südstadt und Bayenthal. Mit dieser Alternative finden wir uns nicht ab."

gez. Andreas Henseler

 

Letzte Änderung am Freitag, 07 März 2014 16:10
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