Donnerstag, 16 Mai 2013 17:40

Freie Wähler fordern: Sportstätten-Gewurschtel beenden - FC retten - Kölner Sport neu ordnen

Die Freien Wähler haben kein Verständnis für das Hin und Her von Rot-Grün in Sachen
Neuordnung des Kölner Sports.
Ratsmitglied Andreas Henseler erklärt: "Der Plan, die Sportstätten GmbH aufzulösen und das
Rhein-Energie-Stadion mit allen Rechten und Vermarktungs- und Eventmöglichkeiten an den
FC zu übertragen, während die übrigen Sportstätten wie das Südstadion und der Höhenberger
Sportpark wieder in die Zuständigkeit des Sportamtes kommen sollen, ist im Grundsatz
richtig."
Letzteres gelte auch für das Radstadion, das Reit- und Baseball-Stadion und für die
Golfanlage in Roggendorf-Thenhoven. "Dabei muss das Kompetenz-Hickhack zwischen der
GmbH und dem Amt beendet werden", fordert Henseler.
Die Verwaltung müsse die Neugestaltung des Kölner Sports nach klaren Richtlinien
vornehmen und den Breitensport- und Profi-Bereich an neuen gesellschaftlichen
Anforderungen und finanziellen Möglichkeiten ausrichten. Dann wären auch nicht die
jährlichen 30 Mio. € Sportetat mit 10 Mio. € Verlusten für die Sportstätten GmbH belastet. Es
sollte eine Koordination für den in städtischen wie privaten Einrichtungen betriebenen
Eventsektor, in dem bisher die Sportstätten GmbH, die Lanxess-Arena, Köln Congress und die
KölnMesse bestenfalls nebeneinander her arbeiten und sich schlimmstenfalls gegenseitig
Konkurrenz machen, eingerichtet werden.
Dies könnte der FC übernehmen, der daraus zusätzliche Einnahmen gewinnen dürfte. Ein
Verzicht auf eine Jahresmiete für das Stadion scheidet schon aus beihilfe- und
kommunalrechtlichen Gründen aus.
"Jetzt sind Phantasie und Kreativität gefragt und eine breite öffentliche Diskussion zur Zukunft
des Sports in Köln unter Einbeziehung des Stadtsportbundes. Mit dem FC sollte allerdings die
Kämmerei verhandeln, und nicht der Geschäftsführer einer aufzulösenden GmbH.
Wahrscheinlich einigt sich die zerstrittene rot-grüne Koalition aber wieder auf den kleinsten
gemeinsamen Nenner: Et bliev wie et es", sagt Henseler.

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