Freitag, 17 Dezember 2010 17:21

14.12.10 Anfrage Rheinuferquerung

Anfrage gemäß § 4 der Geschäftsordnung des Rates

Rat 14.12.2010

 

Untersuchungsergebnisse verkehrstechnischer und umweltbelastender Folgen bei Rheinuferquerung der Nord-Süd-Stadtbahn.

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

wir bitten Sie folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 14.12.2010 zu setzen:

 

Derzeit finden intensive Überlegungen zu städtebaulichen Maßnahmen im Kölner Süden statt, u. a. bedingt durch die Bemühungen um die Umsetzung des Masterplans. Da es sich um größere Eingriffe in die aktuelle städtebauliche Situation handelt, die massive Änderung für Umwelt und Verkehr erwarten lassen, hatte der Rat in seiner 47. Sitzung am 10.2.2009 eine Reihe von Aufträgen an die Verwaltung gegeben ( AN/0149/2009, AN/0245/2009, AN/0258/2009), die eine verantwortungsvolle Planung gestützt auf solides Datenmaterial ermöglichen sollten.

Ergebnisse liegen bis heute nicht vor. Die letzte Erwähnung der Bearbeitung der oben ge-nannten Ratsbeschlüsse findet man im Halbjahresbericht des Rates vom 31.12.2009 und beschränkt sich auf den Hinweis, dass weitere Klärungen notwendig seien. Eine 22-monatige Bearbeitungszeit ist inakzeptabel.

Da weitere Entscheidung zur Gestaltung der betroffen Gebiete und Straßenzüge im Kölner Süden unmittelbar anstehen, bitten die Freien Wähler Köln um die Beantwortung folgender Fragen:

 

1. Wie ist der derzeitige Stand der Ergebnisse bzgl. der mit den oben genannten Rats-beschlüssen beauftragten Feinstaubmessungen entlang des Rheinufers und was hat die ebenfalls beauftragte Prognoserechnung für die niveaugleichen Varianten der Querung der Nord-Süd Stadtbahn/Rheinuferstrasse ergeben?

2.Zu welchem (Zwischen-) Ergebnis ist das in den oben genannten Ratsbeschlüssen beauftragte Gutachten über den Verdrängungsverkehr in die Wohnviertel entlang der Rheinuferstrasse bei den alternativen niveaugleichen Querungslösungen gekommen.

3.Welche Auswirkungen wurden in diesem Gutachten auch vor dem Hintergrund einer möglichen Standortverlagerung der FH und den dafür zu entwickelnden verkehrslen-kenden Maßnahmen im Umfeld prognostiziert.

4.Wurde der Verdrängungsverkehr vor dem Hintergrund einer möglichen Standortver-lagerung der FH bzgl. der betroffenen Straßen konkretisiert und in diesem Zusam-menhang ein Konzept zur Verhinderung des Verdrängungsverkehrs entwickelt?

 

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Hoffmann

Letzte Änderung am Samstag, 05 Mai 2012 17:48
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