Dienstag, 27 Januar 2009 16:20

Rheinuferquerung Nord-Süd Stadtbahn

 

An den
Vorsitzenden des
Rates


Herrn
Oberbürgermeister Fritz Schramma


Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters:
AN/0149/2009


Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates

 


Gremium

Rat

 


Rheinuferquerung Nord-Süd Stadtbahn


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,


das Kölner Bürger Bündnis bittet Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung der Sitzung des Rates der Stadt Köln aufzunehmen:


Beschluss:


Die Verwaltung wird beauftragt,


1. Feinstaubmessungen am Rheinufer, in Höhe Ubierring, durchzuführen um auf Basis der hier gewonnenen Daten eine Prognoserechnung für die niveaugleichen Varianten der Querung der Nord-Süd Stadtbahn/Rheinuferstrasse aufzustellen,


2. ein Gutachten erstellen zu lassen über den Verdrängungsverkehr in die Wohnviertel entlang der Rheinuferstrasse, bei den alternativen niveaugleichen Querungslösungen. In diesem Gutachten sind die mögliche Standortverlagerung der FH und verkehrslenkende Maßnahmen im Umfeld, wie z.B. Gestaltung der Kreuzung Konrad-Adenauer Str. / Militärringstr. u.a., zu berücksichtigen. Der Verdrängungsverkehr ist bzgl. der betroffenen Straßen zu konkretisieren.

 

 

Begründung:


Die planfestgestellte niveaugleiche Querung (2-spurig), wird entspr. Ratsbeschluss vom 25.09.08 aufgehoben und durch eine andere andere niveaugleiche Querung (3-spurig) ersetzt. Hauptargumente gegen eine Tunnellösung waren die zusätzlichen Kosten, ein befürchteter Zeitverlust, der eine zeitgleiche Fertigstellung der 1. Baustufe und der Anbindung

der Nord-Süd Stadtbahn an das Rheinufer problematisch erscheinen lässt. Demgegenüber bietet eine Tunnellösung vielfältige Chancen:


- Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Rheinuferstrasse,


- Wegfall des Verdrängungsverkehrs in die Wohngebiete südliche Innenstadt / Bayenthal / Marienburg,


- Wegfall der Feinstaubproblematik, die durch den andauernden Rückstau an der Querung entstehen wird und letztendlich:


- Anbindung des inneren Grüngürtels und des Friedensparks an das Rheinufer, Anpflanzen neuer Bäume und damit Erhalt und Ausbau dieser innerstädtischen Grünfläche. Insbesondere der zweite und der dritte Aspekte sind bisher unzureichend untersucht worden, was im Hinblick auf ein möglichst objektives Planungsverfahren, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Fakten, dringend nachzuholen ist.

 

 

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Martin Müser

Letzte Änderung am Samstag, 05 Mai 2012 17:48
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