Dienstag, 30 Oktober 2007 10:06

30.10.2007 Grüne akzeptieren bürgerschaftliches Engagement nur dann, wenn es ihnen...

Grüne akzeptieren bürgerschaftliches Engagement nur dann, wenn es ihnen in den Kram passt.

So könnte man die Begründung zusammenfassen, mit der die Grünen im Kulturausschuss einen Beschluss vertagen ließen, mit dem die Stadt Köln den Verein  'Loch e.V.' bei der Planung eines Sommerpavillon zur Art Cologne 2008 unterstützen wollte.

Ein Beschluss wäre in mehrfacher Hinsicht wichtig gewesen:

 

Zum einen wäre es ein deutliches Signal an den Verein gewesen, dass man ihre Initiative unterstützt, zum anderen kommt der Verein jetzt in Zeitnot, da der Sommerpavillon bereits im April seine Pforten öffnen sollte. Der Standort Ebertplatz wurde bewusst gewählt, um der Stadt und den Bürgern Kunst nahe zu bringen und dem Standort aufzuwerten. Die Kritik richtete sich direkt gegen das Hauptanliegen der Initiative, nämlich die Gründung einer Kunsthalle in Köln. Damit hätten sich die Grünen jedoch schon längst auseinandersetzen können, da das Projekt nicht neu ist.

Das Werben hochkarätiger Kuratoriumsmitglieder, die das Projekt in der Kulturausschusssitzung vorstellten, half genau so wenig, wie der Hinweis darauf, dass der Verein mehrere hunderttausend Euro eingeworben hat, um den Kunst- und Kulturstandort Köln voran zu treiben. Der Grünensprecher Peter Sörries stellte unverblümt in den Raum: Die Grünen sind sich noch gar nicht sicher, ob sie überhaupt so etwas wollen, ob sie eine solche Initiative überhaupt unterstützen möchten."

Zumindest wissen diejenigen, die sich in Köln bürgerschaftlich engagieren wollen jetzt zumindest wo sie, nach den Vorstellungen der Grünen dran sind: Engagement ist in Köln nur dann gewünscht, wenn es politisch korrekt ist. – 30.10.07

Letzte Änderung am Samstag, 05 Mai 2012 17:48
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