Mittwoch, 09 September 2015 09:38

Köln: Bezirksvertreter Torsten Ilg fordert privat finanzierte Rheinbrücke für Rodenkirchen.

Dadurch soll der Spielraum zur Umsetzung anderer drängender  Verkehrsprojekte im Kölner Süden vergrößert werden.

(Köln-Rodenkirchen) Der Bezirksvertreter der Freien Wähler Torsten Ilg, spricht sich erneut für den Bau einer privat finanzierten Rheinbrücke im Kölner Süden oder in Wesseling aus: „Der Bund trifft bereits 2016 eine grundlegende Entscheidung, ob und wie eine weitere Rheinbrücke in Köln realisierbar wäre. Deswegen müssen wir jetzt frühzeitig Vorschläge machen“, bekräftigt Ilg seine Forderung in einer aktuellen Pressemitteilung. Aufgrund vieler wichtiger Bauvorhaben im Kölner Süden, wie beispielsweise die seit Jahren versprochene Umgehungsstraße von Meschenich, möchte der Kommunalpolitiker der Freien Wähler das Brückenbauprojekt komplett privat finanzieren lassen: „Das gibt dem Bund den nötigen Spielraum verschiedene, sehr drängende Verkehrsprobleme gleichzeitig zu lösen, ohne die öffentliche Hand erneut zu überschulden.“ Grundlage hierfür sei das Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz (FStrPrivFinG), wobei lediglich eine Anschubfinanzierung des Bundes nötig wäre. Die Refinanzierung soll über die Erhebung einer Mautgebühr erfolgen. „Tabus und Denkverbote darf es angesichts der maroden Staatskassen und des wachsenden Verkehrsaufkommens nicht geben“, so Ilg: „Ich sehe eine kostenpflichtige neue Rheinbrücke als Chance hier schnell voran zu kommen. Auch hinsichtlich des geplanten Hafenausbaus in Niederkassel-Lülsdorf.“ In Zukunft werden wir aufgrund leerer Kassen ohnehin auf solche Projekte nicht verzichten können, um den drohenden Verkehrskollaps in unseren Großstädten doch noch abzuwenden". Für Ilg gibt es auch noch weitere Gründe die für eine zusätzliche Rheinbrücke sprechen: „Wie wir leider auch am Beispiel der Stadt Bonn sehen, führt die Notwendigkeit zur Sanierung bestehender Brücken sehr schnell zum Verkehrsinfarkt. In Köln hätte die gleichzeitige Sanierung mehrerer alter Brücken katastrophale Folgen. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass hier durch Rot-Grün das Problem über viele Jahre hinweg verschleppt worden ist und man einseitig auf andere Verkehrsmittel und Verkehrswege gesetzt hat.“ Die Kölner Freien Wähler wenden sich auch gegen den Rückbau wichtiger Hauptverkehrsstraßen, wie z.B. der Bonner Straße zwischen Marienburg und Bayenthal.

V.i.S.d.P   

Torsten Ilg AfD Bezirksvertreter Köln-Rodenkirchen   Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 September 2015 09:52
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