Mittwoch, 02 September 2015 19:44

Freie Wähler beantragen Wettbewerb und Bürgerbeteiligung für Neugestaltung von Porz City

Nach langen Jahren der Stagnation und Untätigkeit hat die Stadtverwaltung Köln das ehemalige Hertie-Gelände in Porz gekauft. Auf der Grundlage eines der Öffentlichkeit vorgestellten Gutachtens für eine städtebauliche Neugestaltung des Areals soll dieses an "moderne stadt" weiter verkauft werden. Darüber hinaus soll die Verwaltung gemäß der Ratsvorlage 1225/2015, die am 10. Sept. vom Rat beschlossen werden soll, Verhandlungen über den Erwerb des Dechant-Scheben-Hauses und des Reisebüros am Friedrich-Ebert-Platz führen.

 

Horst Jarre, stellv. Vorsitzender FWK und Sprecher ihres Netzwerkes Rechtsrheinisch, erklärt dazu: "Nach jahrelanger Untätigkeit kommt die Verwaltung allmählich in Gang. Dass die drei Grundstücke erworben und gemeinsam überplant werden sollen, ist mehr als überfällig. Die Freien Wähler setzen sich für die Variante B 1 der Machbarkeitsstudie ein und fordern den Abriss des Hertie-Gebäudes und die städtebauliche Neuordnung mit Einzelhandel und Wohnungen."

 

Andreas Henseler, Ratsmitglied FWK, ergänzt: "Die Freien Wähler beantragen mit einem Änderungs- und Ergänzungsantrag zur Verwaltungsvorlage einen städtebaulichen Wettbewerb für das Planungsgebiet. Es kann nicht angehen, dass ein Projekt dieser Größenordnung von einer städtischen Tochtergesellschaft entwickelt wird ohne Wettbewerb und Bürgerbeteiligung. Bei anderen Projekten - wie z.B. Parkstadt Süd, Mülheim Süd und Helios Gelände Ehrenfeld - ist dies eine Selbstverständlichkeit. Auch die Porzer Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch darauf, ihre Ideen in die Planung einzubringen. Dafür setzt sich auch der Förderkreis Rechtsrheinisches Köln mit seinem Vorsitzenden Bernhard Lob ein."


gez. Horst Jarre

stellvertretender Vorsitzender Freie Wähler Köln

Letzte Änderung am Mittwoch, 02 September 2015 19:57
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