Sonntag, 22 Februar 2015 16:18

Traditionelles Aschermittwochs-Fischessen der Freien Wähler in Raderberg

Teilnehmer des Fischessens, von links Dr. Hartmut Hammer, Andreas Henseler (stehend), Josef Nägel, Monika Rainer, Walter Wortmann, Bernhard Lob, Prof. Peter Canisius, Manfred Klein, Ursula Grosse-Grollmann und Andreas Wulf. Teilnehmer des Fischessens, von links Dr. Hartmut Hammer, Andreas Henseler (stehend), Josef Nägel, Monika Rainer, Walter Wortmann, Bernhard Lob, Prof. Peter Canisius, Manfred Klein, Ursula Grosse-Grollmann und Andreas Wulf.

Zum zweiten Mal luden die Freien Wähler Köln (FWK) zu ihrem traditionellen Fischessen an Aschermittwoch ins Brauhaus Am Kloster in Raderberg. Seit fast 10 Jahren veranstalten die FWK ihr Fischessen in verschiedenen Kölner Stadtteilen. Vorsitzender Martin Klein erklärte dazu bei der Begrüßung der ca. 30 Gäste: "In Raderberg liegt ein Schnittpunkt unserer kommunalpolitischen Aktivitäten, mit denen wir uns vom Erhalt des Rathausplatzes über eine sinnvolle Entwicklung des Geländes der ehemaligen Küppers-Brauerei und für eine bessere Verkehrsplanung im Kölner Süden einsetzen. Hier haben wir die engsten Kontakte zu Bürgervereinen und -initiativen".

Inhaltlich beschäftigten sich die Freien Wähler und ihre Gäste mit der Kölner Stadtentwicklungspolitik. Dazu hielt Prof. Peter Canisius vom Aktionsbündnis Stadtbaukultur ein kleines Impulsreferat mit dem Titel "Platz machen in Köln", in dem er aktuelle Probleme und Mängel aufzeigte. Viel zu oft werde auf die Interessen von Investoren Rücksicht genommen und auf städtebauliche Qualität verzichtet. Während es wenige gute Beispiele dafür gebe - wie der Mediaparkt und der Rheinauhafen - könnten in Zukunft bei einer Neugestaltung der Breslauer Platz und der Ebertplatz besser gestaltet werden.

Besonders kritisierte er die oft unzureichende Bürgerbeteiligung bei vielen wichtigen städtischen Projekten. Dies war das Stichwort für zahlreiche Gäste aus dem Bereich der Bürgerinitiativen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Mit konkreten Beispielen aus der Praxis bestätigten Dr. Hartmut Hammer (Bürgerverein Bayenthal-Marienburg), Bernhard Lob (Förderkreis rechtsrheinisches Köln), Josef Nägel (Dorfgemeinschaft Rondorf) Andreas Wulf (Colonia Elf), Ursula Grosse-Grollmann (BÜSIE), Klaus Hoffmann (Stadtsportbund) und Werner Keil (Köln mitgestalten) die Ausführungen des Referenten. Ratsmitglied Andreas Henseler unterstrich die Notwendigkeit, immer wieder neu vom Rat ein modernes Konzept der Bürgerbeteiligung zu fordern: "Nachdem ein entsprechender Antrag der FWK im vergangenen Jahr im Rat keine Mehrheit fand, soll in der Märzsitzung eine Vorlage der Verwaltung zur Bürgerbeteiligung abgestimmt werden. Man darf gespannt sein, ob die Sonntagsreden für mehr Demokratie auch zu mehr konkreten Mitwirkungsmöglichkeiten führen".

Nach ausführlichen Gesprächen verabschiedete Vorsitzender Klein die Gäste und lud zur Fortsetzung der Diskussion mit Henriette Reker ein, der Oberbürgermeisterkandidatin, die von den Freien Wählern neben CDU, Grünen und FDP unterstützt wird. Sie wird sich am Donnerstag, dem 9. April um 19.30 Uhr auf der öffentlichen Jahreshauptversammlung der FWK im Brauhaus am Kloster, Brühler Str. 108, vorstellen.

gez. Andreas Henseler

 

Letzte Änderung am Montag, 23 Februar 2015 17:34
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