Mittwoch, 30 Januar 2019 10:56

Keine Studenten im Bonotel: FDP knickt ein, FWK kündigen eigenen Antrag an.

„Dass die FDP in der gestrigen Sitzung der BV-Rodenkirchen, trotz positiver Signale durch den Beigeordneten für Soziales Dr. Harald Rau, ihren eigenen Antrag zur Unterbringung von Flüchtlingen im Bonotel wieder zurückgezogen hat, ist mehr als bedauerlich. Über den Vorstoß von FDP und FREIEN WÄHLERN wurde unlängst in der lokalen Presse wohlwollend berichtet.

 

Herr Dr. Rau hat in einer aktuellen Verwaltungsmitteilung klargestellt, dass die Liegenschaft des ehemaligen „Bonotels“ grundsätzlich sowohl für Studenten, als auch für einzelne Flüchtlinge, baulich sehr gut geeignet sei. Wir FREIEN WÄHLER begrüßen dies. Andere Städte wie zum Beispiel Lüneburg, haben bereits sehr gute Erfahrungen mit dieser Form von gemeinschaftlicher Nutzung gemacht. 

In der Praxis werden einzelne Wohnungen/Apartments einer ehemals reinen Flüchtlingseinrichtung, nach rechtlicher Umwidmung, an Studierende vermietet. Der Mietzins beträgt in Lüneburg 300 Euro, inclusive Betriebskosten und Nutzung der Gemeinschaftsflächen. Die jeweils auf ein Jahr befristeten Mietverträge halten ein Türchen für Flüchtlinge offen, sollte sich die Lage dramatisch verändern. Einerseits werden dadurch die Kosten für die Einrichtung insgesamt reduziert, andererseits ist diese Form des Zusammenlebens förderlich für den Gedanken der Integration. Auch wenn der Leiter des Wohnungsamtes Herr Ludwig, derzeit die Bedarfe zur Nutzung noch anders sieht, sollte doch bereits jetzt ein Prozess der Vorbereitung einer baurechtlichen Umwidmung in Gang gesetzt werden, damit in Zukunft eine schnelle und flexible integrative Nutzung möglich ist. 

 

Der jetzt erfolgte Rückzieher der FDP, macht die Liberalen in dieser Frage leider unglaubwürdig. Die FREIEN WÄHLER werden deshalb nochmals einen eigenen Antrag in der Bezirksvertretung einbringen, der die Forderung nach vorbereitenden Maßnahmen zur künftigen „Mitbenutzung“ der städtischen Immobilie an der Bonner Straße durch Studierende einfordern wird.“

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