Donnerstag, 22 Januar 2015 21:38

Freie Wähler unterstützen Oberbürgermeister-kandidatur von Henriette Reker

- Henseler fordert Neustart für Archäologische Zone/Jüdisches Museum

Bereits am 7. Januar hat sich der Vorstand der Freien Wähler Köln auf Vorschlag von Andreas Henseler, MdR, einstimmig für die Unterstützung der Oberbürgermeisterkandidatur von Henriette Reker ausgesprochen.

Martin Klein, Vorsitzender der Freien Wähler, erklärt: "Die Freien Wähler sehen einen gewaltigen Fortschritt für die Kommunalpolitik in Köln, wenn eine verwaltungserfahrene Beigeordnete mit großen Erfolgen in gesellschaftlichen Konfliktfeldern wie z.B. der Flüchtlingspolitik parteiunabhängige Oberbürgermeisterin wird. Auch wenn wir nur eine kleine Wählergemeinschaft sind, hoffen wir, einen Beitrag zu ihrem Wahlerfolg leisten zu können. Wir sehen darin eine Chance für eine sachorientierte Kommunalpolitik ohne Parteienklüngel innerhalb der Verwaltung. Dafür haben sich die Freien Wähler seit ihrer Gründung vor über 10 Jahren eingesetzt".

Vor diesem Hintergrund werten die Freien Wähler Köln die heutigen Erklärungen von Vertretern des Landschaftsverbandes Rheinland im neu aufgeflammten Streit um die Kostensteigerung und räumliche Veränderung beim Projekt Archäologische Zone/Jüdisches Museum. Henseler stellt dazu fest: "Die Konflikte mit dem LVR haben die Freien Wähler ebenso vorausgesagt wie die jetzt eintretende Kostensteigerung um fast 20 %. Es wird endlich Zeit, dass Grüne und FDP sich für einen Neustart des Projekts entscheiden. Statt des unsinnigen Hochbaus auf dem Rathausplatz muss ein erneuter Architektenwettbewerb zu kostengünstigeren und städtebaulich sinnvolleren Lösungen führen - wie z.B. dem Vorschlag des Architekten Peter Busmann. Die 30.000 Unterschriften des Bürgerbegehrens Rathausplatz zeigen, dass dies auch viele Kölner Bürgerinnen und Bürger wollen".

Gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens durch die Ratsmehrheit klagen die Initiatoren Dr. Werner Peters, Dr. Martin Müser und Ludwig Theodor von Rautenstrauch vor dem Verwaltungsgericht Köln.

"Nachdem die Baustelle der Archäologischen Zone winterfest gemacht und noch kein Bauantrag gestellt ist, stünde es FDP und Grünen gut an, dafür zu sorgen, dass Henriette Reker bei ihrem Amtsantritt nicht mit einem in alle Richtungen verkorksten Projekt belastet wird, welches in dieser Form niemand mehr will. Sie muss Gelegenheit haben, das Ganze in vernünftige Bahnen zu lenken", ergänzt Andreas Henseler.

gez. Andreas Henseler

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 Januar 2015 21:50
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