Montag, 14 April 2014 19:25

Freie Wähler kleben nicht - kreativer Gesprächswahlkampf statt Plakat-Orgie

Seit Freitag, dem 11. April, wird die Stadt wieder wie vor jeder Wahl mit einer Plakatlawine zugemüllt.

"Mit Portraitplakaten völlig unbekannter Personen werden Botschaften von ungeahnter Plattheit transportiert", sagt Andreas Henseler, Ratsmitglied und Spitzenkandidat der Freien Wähler Köln (FWK).

Bei der Parole "Wir können Köln" fehlt nur noch "ruinieren" dahinter. Dies habe Rot-Grün ja immerhin bewiesen, meint Henseler. Trotz horrender Haushaltslücken wird alles Geld in die Mega-Projekte in der Innenstadt gepumpt. Dazu gehören Opernquartier, Archäologische Zone/Jüdisches Museum und Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums. Jetzt soll auch noch ein neues Gebäude vor dem Dom an Stelle des Kurienhauses für das Stadtmuseum neben dem Römisch-Germanischen Museum entstehen - wenn es nach dem Oberbürgermeister geht.

Für die defekten Rolltreppen in der Kalker U-Bahn, die Porzer Innenstadt-Sanierung, eine Stadterneuerung in Chorweiler oder die Tieferlegung der Rheinuferstraße an der Südbrücke zur Vermeidung des Verkehrskollaps durch die ebenerdige Stadtbahnquerung ist kein Geld da; ebenso wenig für Seniorennetzwerke, bezahlbaren Wohnraum und die Erneuerung von Ampelanlagen an Verkehrsknotenpunkten.

"Dafür werden aber Plakate geklebt, auf denen in kölschtümelnder Weise die Veedel beschworen werden", sagt Henseler. "Dies werden wir durch einen Gesprächswahlkampf aufdecken und nicht völlig auf Themenplakate (siehe Anlage) verzichten. Die hängen wir allerdings nur an die städtischen Plakatwände und verwenden Sie als Deko an unseren Ständen und auf unseren Veranstaltungen".

 

gez. Andreas Henseler

 

 

 

 

Letzte Änderung am Sonntag, 20 April 2014 14:48
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