Dienstag, 01 April 2014 19:33

Schlappe für die Grünen bei Abstimmung über Parkpalette Heidekaul in der BV 2

Im Zuge des Bebauungsplanverfahrens für die Parkpalette Heidekaul hatte die Bezirksvertretung nach der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung auf ihrer Sitzung am 31.3.2014 über die zahlreichen Einwände der betroffenen Anwohner zu befinden.

Statt dem von der Verwaltung vorgesehenen Standort für die Park & Ride Anlage zuzustimmen und die Einwände zurückzuweisen, schloss sich die Mehrheit von CDU, SPD und Linken den Einwendungen an und lehnte diesen ab.

Die FDP enthielt sich und lediglich die Grünen stimmten der Verwaltungsvorlage zu - nicht ohne vorher zu betonen, den Standort für ungeeignet zu halten, aber keine Alternative zu sehen.

Andreas Henseler, Ratsmitglied der Freien Wähler, nahm an der BV-Sitzung teil und erklärte: "Der Standort Heidekaul ist sowohl verkehrspolitisch als auch unter Denkmalschutz- und Anwohnerschutz-Gesichtspunkten denkbar ungeeignet. Dabei gibt es mehrere Alternativen. Die zweitschlechteste wäre der Standort neben der St. George's Kirche an der Bonner Straße - während der eindeutig bessere südlich des Verteilerkreises läge!"

Auch nach Meinung der AG Heidekaul wäre ein Standort am Bahnhof Godorf für die Parkpalette ideal. Die Landstraße 150 wird in diesem Jahr zwischen Godorf und Brühl vierspurig ausgebaut. Sie verbindet die A 553 mit der A 555 und die Anschluss-Stelle Godorf liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs - mit der Stadtbahn nur eine Station hinter dem Bahnhof Sürth.

Andreas Wulf, Sprecher der AG Heidekaul, erklärt dazu in einem Anschreiben an die Freien Wähler: "Die Linie 16 könnte künftig im 10 Minuten Takt bis zum Bahnhof Godorf und nicht nur bis zum Bahnhof Sürth fahren, so dass schon heute eine Anbindung an den Hauptbahnhof Köln und darüber hinaus ohne Umsteigen möglich wäre."

Ihre Abstimmungsniederlage kommentierten die Grünen mit der Bemerkung, die Ratsmehrheit werden diesen BV-Beschluss schon kassieren und die ursprüngliche Verwaltungsvorlage beschließen. Henseler sagte dazu: "Offenbar hat sich bei den Grünen in Rodenkirchen ein neues Verständnis von Basisdemokratie und Bürgerbeteiligung durchgesetzt".

 

gez. Andreas Henseler

 

Letzte Änderung am Dienstag, 01 April 2014 19:35

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