Mittwoch, 06 Juni 2018 10:03

Keine Mehrheit für Forderung nach besserer Busanbindung für Zollstock und Rondorf

„Schade dass sich die anderen Bezirksverteter offenbar von der Forderung verabschiedet haben, eine direkte Busanbindung der Zollstockarkaden, weiterhin glaubhaft und mit Nachdruck voran zu treiben. Hier wurde eine große Chance vertan,“
 
kommentiert Bezirksvertreter Torsten Ilg (Freie Wähler) die Ablehnung seiner beantragten Ergänzung einer Verwaltungsvorlage, die eine „Stärkung und Ausweitung des KVB-Busnetzes“, zum Inhalt hatte. Ilg kritisiert auch den entstandenen Zeitrduck zur Verabschiedung der Vorlage:
 
„Der Rat hat diese Vorlage bereits im November 2017 beschlossen. Erst jetzt dürfen die Bezirksvertreter kurzfristig darüber entscheiden und eigene Vorschläge einbringen. Dieser Zeiraum ist einfach zu kurz. Trotzdem hätte ich die seit vielen Jahren geforderte Busanbindung der Zollstockarkaden, gerne noch in diese Vorlage mit aufnehmen lassen, weil das Thema ansonsten wieder für viele Jahre in der Schublade verschwindet. 
 
In der Vergangenheit hatte die KVB imer wieder behauptet, dass sich eine Anbindung der Zollstockarkaden nicht lohnen würde, weil die Buslinien entlang der Vorgebirgstraße nicht ausgelastet seien. Deshalb hätte ich gerne zusätzlich prüfen lassen, ob zur Attraktivitätssteigerung nicht auch die Wiedereinführung einer direkten Busverbindung von der Vorgebirgstraße, über die Nord-Süd-Fahrt direkt zum Kölner Hauptbahnhof realisierbar ist. Denn Fakt ist, dass es gegenwärtig keine direkte ÖPNV-Anbindung zwischen Zollstock und dem Hauptbahnhof gibt. Darüber hinaus wäre mit so einer Linienführung auch der Lückenschluss zwischen Rondorf und Hauptbahnhof möglich, zumal die Verzögerung beim Stadtbahn-Bau noch für viele Jahre bestehen bleiben wird.“
 
Laut Ilg werden mit der Ablehnung seines Antrags auch die Senioren im Bezirk brüskiert:
 
„Die Forderung einer Busananbindung für die Zollstockarkaden war immer auch ein Anliegen unserer Zollstocker Seniorenvertreterin. Jetzt ist dieses Ziel in weite Ferne gerückt“.
 
So Torsten Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.
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