Dienstag, 09 Januar 2018 16:51

Rodenkirchen / FWK Kritik: „Grüne und SPD fordern Luftmessungen zwecks Umsetzung von Fahrverboten.“

FWK-Bezirksvertreter Torsten Ilg kommentiert seinen Änderungsantrag zu einem Antrag von Grünen und SPD, welcher am 22.01.18 in der BV-Rodenkirchen „Luftmessungen im Bezirk“ zwecks Umsetzung von Fahrverboten beinhaltet, wie folgt:

„Wie kann es sein, dass Grüne und SPD noch im Dezember Luftmessungen auf der Bonner Straße abgelehnt haben, nur um diese Forderung dann einen Monat später, bezogen auf den ganzen Bezirk erneut zu beantragen? Lag es vielleicht daran, dass dieser Antrag ursprünglich von den Kölner FREIEN WÄHLERN kam? Ich denke das greift zu kurz. Denn im Gegensatz zu meinem damaligen Antrag, der Luftmessungen mit dem klaren Ziel vorsah, Fahrverbote und Schikanen gegen den motorisierten Individualverkehr zu verhindern, zielt der neuerliche grün-rote Antrag gerade auf die Umsetzung solcher Maßnahmen, die am Ende vielen Pendlern, Handwerksbetrieben und der Wirtschaft in Köln massiven Schaden zufügen würden. Denn in ihrer Begründung Befürworten die Antragsteller ausdrücklich das „gruselige“ Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung, welches im Rat zeitnah zur Abstimmung kommen soll. Neben Fahrverboten nach „Gutsherrenart“, werden darin Autobesitzer nach geraden oder ungeraden Nummernschildern getrennt, wechselweise diskriminiert. Auch sollen sogenannte „Pförtner-Ampeln“ den Verkehr in die Außenbezirke abdrängen, um die Innenstadt „autofrei“ zu bekommen. Rodenkirchen ist so ein Außenbezirk. Somit schaden diese Parteien hier dem Bezirk, der dann die Staus vor der Türe hätte. Staus verursachen ursächlich „dicke Luft“, aber das wird in Köln wohl nicht so eng gesehen.“

Grüne und SPD meiden wohl aus gutem Grund die Forderung von Bürgervereinen, speziell auf der Bonner Straße so eine Messstation einzurichten. Denn der Verdacht ist naheliegend, dass sich die Belastung durch CO2 und Feinstaub gerade dort besonders verstärkt haben dürfte. Aber dann müssten beide Parteien ja erneut einräumen, dass nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen Entscheidung für die massenhafte Fällung von Bäumen, das Problem letztlich noch größer wurde. Stattdessen sehen sie lediglich pauschalen Handlungsbedarf. Für die FREIEN WÄHLER werde ich deshalb einen Änderungsantrag stellen, der sich gegen die pauschale Stigmatisierung des Individualverkehrs ausspricht“.

Letzte Änderung am Dienstag, 09 Januar 2018 17:12
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