Sonntag, 16 August 2009 23:58

15.08.2009 Umzug der Fachhochschule von Köln - Deutz nach Bayenthal

 

Frau Bezirksbürgermeisterin       Herrn Oberbürgermeister

Monika Roß-Belkner                    Fritz Schramma        

Hauptstraße 85                            Hist. Rathaus

 

50966 Köln                                   50667 Köln

 

 

 

Samstag, 15. August 2009


Anfrage der FDP/KBB-Fraktion zur Sitzung der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Rodenkirchen

am 31. August 2009


Hier: Umzug der Fachhochschule von Köln - Deutz nach Bayenthal


Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,


die FDP/KBB-Fraktion bittet nachstehende Anfrage auf die Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung am 31. August 2009 zu setzen:

Die Stadtverwaltung und Teile der Politik erwecken in der Öffentlichkeit den Eindruck, dass die Verlagerung der Fachhochschule aus Deutz auf das Gelände der ehemaligen Dombrauerei bereits beschlossen sei. Dies geschieht bspw. durch entsprechend lautende Presseerklärungen. Tatsächlich gibt es bisher dazu jedoch keinen Beschluss vonseiten der Stadt Köln und selbst die betreibenden Institutionen der Landesregierung haben sich noch nicht abschließend hierzu geäußert – im Gegenteil, eine Antwort auf eine Anfrage des KBB im Stadtentwicklungsausschuss lässt es Nahe liegen, dass man vonseiten der Landesregierung auch für Lösungen in Deutz prinzipiell offen ist.


Es steht nunmehr zu befürchten, dass durch Politisches - und durch Planungs-handeln vonseiten der Stadtverwaltung ein Zustand herbeigeführt wird, der einen Fortbestand der FH am jetzigen Standort unmöglich macht, weshalb folgende Fragen zu klären sind:

1.
Ist in den bisherigen Verkehrsuntersuchungen bzgl. der zukünftigen Gestaltung der Bonner Straße (2/4-Spurigkeit) bzw. zur Kreuzung der Stadtbahn mit der Rheinuferstraße die Ansiedelung eines kompletten Campus in Bayenthal/Raderberg berücksichtigt worden, bzw. falls nicht, plant die Verwaltung dies, bevor es hier zu einer Umsetzung der bisherigen Verkehrsplanungen kommt, neu zu hinterfragen?


2.
Welche infrastrukturellen Konsequenzen würden sich aus einer evtl. Ansiedlung eines FH-Campus in Bayenthal/Raderberg für die Stadtbezirke ergeben und wie will die Stadtverwaltung sicherstellen, dass diese gelöst werden, bevor es zu einer Ansiedlung kommt? (z. B. zusätzliche Verkehrsvolumina in den Wohn-quartieren/Vorgebirgsstraße, Öffentliche Verkehrsanbindung Bischofsweg-/Vor-gebirgsstraße in die Innenstadt, Kindergärten, zusätzliche Grünflächen für studentisches Leben (vgl. den im Sommer  hoffnungslos überlasteten Volksgarten)).

3.    
Welche Konsequenzen erwartet die Stadtverwaltung für das Mietpreisniveau in den angrenzenden Stadtbezirken und wie will die Verwaltung erreichen, dass eine über Jahrzehnte gewachsene hochwertige Wohnlage dort erhalten bleibt?

4.
Wie plant die Verwaltung sicherzustellen, dass mit der Ansiedlung eines Campus in Bayenthal/Raderberg nicht eine weitere Partymeile wie das Kwartier Lateng entsteht, wo die Stadtverwaltung und die Politik zusehen, wie ein Wohnquartier verkommt.

5.
Wie sehen die Schritte aus, mit welcher die Verwaltung eine mögliche Ansiedlung der FH in Bayenthal/Raderberg begleiten/prüfen will und wie soll sichergestellt werden, dass ressourcenbezogen und zeitmäßig auch eine Realisierung am jetzigen Standort möglich bleibt?




Mit freundlichen Grüßen



gez. Daniel                gez. Wolters            gez. Stucken

Letzte Änderung am Samstag, 05 Mai 2012 17:48
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