Bauflächen in Köln-Meschenich: Freie Wähler lehnen „ungesundes Wachstum“ ab.

„Wenn wir nicht aufpassen, droht sich das „Desaster Kölnberg“ zu wiederholen. Deswegen teile die Forderung der Bürger, von der beabsichtigten Ausweisung neuer Bauflächen im westlichen Teil von Meschenich Abstand zu nehmen. Es ist davon auszugehen ist, dass in Köln zukünftig keine Einfamilienhäuser mehr gebaut werden dürfen, sondern nur noch Grossgeschossbauten. In Meschenich hat man mit dem Kölnberg bereits mehr als genug davon. Außerdem fürchten die Menschen, dass sie durch so eine Bebauung ihre grüne Lunge im Landschaftsschutzgebiet verlieren.“

 

Aus diesem Grund beantragte Bezirksvertreter Torsten Ilg (Freie Wähler) in der Januar-Sitzung der BV Rodenkirchen, die Abänderung einer städtischen Beschlussvorlage zur Regionalplanüberarbeitung. Sein Antrag beinhaltete die Forderung des Bürgervereins „Aktiv für Meschenich“, das vorgesehene potentielle Neubaugebiet in Meschenich in zwei Teile zu trennen. Während Ilg eine Bebauung im Norden befürwortet, fordert er den westlichen Teil aus der Vorlage herauszunehmen. Auf Nachfrage bestätigte die Stadtverwaltung noch während der Sitzung, dass eine Aufteilung grundsätzlich möglich sei:

 

„Mag ja sein, dass in einigen Jahren wenn die Bahn fährt, eine weitere sanfte Bebauung Sinn macht. Wenn wir aber schon heute mit der kompletten Fläche planen, entspricht das nicht dem Bürgerwillen und gefährdet womöglich die Pläne zur Aufwertung des Stadtteils. Zunächst gilt es den Plattenbau am Kölnberg zurückzubauen. Das allein ist schwer genug, ist aber meines Erachtens alternativlos, wenn wir das soziale Gleichgewicht am Kölnberg wieder herstellten möchten.“

 

Leider fand dieser Änderungsantrag keine politische Mehrheit. 

 

Last modified on Dienstag, 28 Januar 2020 12:57

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