Köln / Raderthal: Zukünftige Nutzung von Immobilien weiter unklar

Vorschläge und Befürchtungen von Flüchtlingsinitiativen ernst nehmen.

„Die Volksparkinitiative ist meiner Anregung gefolgt, gemeinsam mit der Diakonie eine Liste von besonders bedürftigen Flüchtlingen, vornehmlich Frauen mit Kindern zusammenzustellen, die bei der Belegung der Häuser Pingsdorfer Straße 9 und Eckdorfer Straße 10 Berücksichtigung finden sollte. Auch das Wohnungsamt wurde inzwischen informiert. Ich unterstütze diesen Vorstoß ausdrücklich.“
 
So Bezirksvertreter Torsten Ilg (Freie Wähler) in einer heutigen Pressemitteilung. Ilg kritisiert allerdings den Kauf der beiden Immobilien durch die Stadt Köln:
 
„Der Bund hätte die Häuser zur Unterbringung von Flüchtlingen kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Ankauf durch die Stadt Köln war also unnötig. Wenn es allerdings so ist, wie die Verwaltung sinngemäß einräumt, dass der Bund sich bei der weiteren Unterbringung von Flüchtlingen, quasi aus der Verantwortung stiehlt, wäre dies ein politischer Skandal. Denn der Bund trägt die Verantwortung für jene Gesetzgebung, die den Kommunen die Hauptlast bei der Flüchtlingsunterbringung zuschiebt. Dass die Verwaltung dies so einfach akzeptiert, ist inakzeptabel und beunruhigt viele Bürger in der Englischen Siedlung. Dort möchte man helfen und sich einbringen. Was die Anwohner-Initiativen aber ablehnen sind unklare Verhältnisse, die über eine Nutzung der Immobilie als Bleibe für Flüchtlinge hinaus gehen.“
 
Außerdem kritisiert Ilg die Behauptung der Verwaltung, dass der Denkmalschutz beim Umbau der Häuser nicht zu berücksichtigen sei.

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