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Tödlicher Unfall auf der Marktstraße: Freie Wähler fordern Maßnahmen

„Das macht mich wirklich sehr traurig und betroffen, weil es eigentlich vorauszusehen war, dass auf dieser Straße einmal so etwas Tragisches passieren wird. Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der alten Dame.“

Bezirksvertreter Torsten Ilg hat von dem schweren Verkehrsunfall, der sich Anfang Juli entlang der Marktstraße Ecke Bonner Straße ereignet hat, aus der Kölner Presse und durch Nachbarn erfahren. Eine 86-jährige Frau aus Raderberg ist demnach ihren schweren Verletzungen erlegen, weil sie zuvor von einem Pkw angefahren wurde. Die Seniorin hatte angeblich versucht, die Straße zwischen zwei parkenden Autos zu überqueren. Torsten Ilg sieht die Straße schon lange im Umbruch:

„Die Marktstraße ist im Zuge der Umbaumaßnahmen auf der Bonner Straße eine vielbefahrene Ersatz-Hauptverkehrsader geworden. Die Umsetzung von Tempo-30 reicht nicht aus. Deshalb habe ich bereits im September 2015 in der Bezirksvertretung von Rodenkirchen den Antrag gestellt, entlang der Marktstraße eine vorhandene Querungshilfe zusätzlich mit einem Zebrastreifen zu versehen. Dieser Antrag wurde damals mehrheitlich leider abgelehnt. Vielleicht wäre durch eine Umsetzung dieser Maßnahme, der Unfall noch verhindert worden? Viele ältere Fußgänger unterschätzen den weiten Weg bis zum Zebrastreifen an der Bonner Straße. Möglicherweise führt das dazu, dass die Straße einfach irgendwo überquert wird. Dieser Zustand ist unhaltbar. Ich werde deshalb schon in der kommenden Sitzung der BV-Rodenkirchen, meinen damaligen Antrag erneut stellen. Schade dass immer erst etwas passieren muss.“

So Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung. An der Marktstraße befindet sich ein Pflegeheim und weitere Senioreneinrichtungen.